09.09.10 - GameCulture – vom Spiel zur Kunst
Games gehören heute zur Alltagskultur. Die SUISA-Stiftung unterstützt ein Programm der Pro Helvetia, das sich mit dem populären Medium befasst.
Computer sind unser wichtigstes Arbeitsinstrument geworden – und gleichzeitig unser liebstes Spielzeug. Immer mehr Menschen sind damit beschäftigt, die zunehmend komplexeren digitalen Welten der Computerspiele zu erschaffen. Spielproduzenten sind Auftraggeber für Künstler unterschiedlichster Sparten − von Designern über Drehbuchautoren bis hin zu Komponisten.
Die enge Vernetzung der Computerspiele mit den bildenden und darstellenden Künsten, mit Musik und Film, macht es notwendig, dass sich auch die Kulturförderung des Themas annimmt.
Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia lanciert mit «GameCulture» ein Programm rund um die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ästhetischen Fragen des populären Mediums der Computerspiele. Die SUISA-Stiftung für Musik richtet dabei, analog zur Filmmusik, den Fokus auf die musikalischen Möglichkeiten dieser interdisziplinären Produktionen.
«Call for Projects» am Fantoche
Am 9. September 2010 beginnt das Programm mit dem «GameCulture-Tag» am Internationalen Festival für Animationsfilm Fantoche in Baden. An diesem Tag lancieren Pro Helvetia, das Bundesamt für Kultur (BAK), das Internationale Animationsfilmfestival Fantoche und die SUISA‑Stiftung für Musik einen «Call for Projects» für Schweizer Spielentwicklung.
Mehr Informationen zum «Call for Projects» unter www.gameculture.ch oder www.fantoche.ch
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